Samstag, 30. Juni 2012

30.06. Rodeo

West Yellowstone Rodeo Fotos








30.06. West Yellowstone


Heute ging es ab in den hohen Norden.

Die Zeitumstellung sorgte dafür, dass die komplette Familie um 6 wach und um 7 startklar war. Offensichtlich haben wir den Jetlag erfolgreich verdrängt. Beim Flug nach Westen klappt das ganz gut. Ein ziemlich amerikanisches Frühstück gab es dann bei 'Denny's', denn wir hatten noch keine eigenen Vorräte, was wir dann als Nächstes im Walmart im Norden von Salt Lake nachholten. Zu den Vorräten zählen natürlich auch Kühlbox, Isomatten und andere geplante Einkäufe für die Campingtage.
Danach war das Auto komplett voll.

Unterwegs Richtung Yellowstone haben wir uns über die niedrigen vorgeschriebenen Geschwindigkeiten geärgert (65 Meilen pro Stunde war Standard) , über die vielen tollen Trucks und sonstigen Fahrzeuge gefreut und über die extrem langweilige Landschaft gelangweilt.












Erst 50 km vor dem Ziel wurde es interessanter -  grüner, waldiger und hügeliger. Auch die 'Grand Tetons'-Berge waren toll zu sehen (mit erstaunlich viel Restschnee).















Die Luft war nicht mehr schwüle 37 sondern angenehme 26 Grad warm und der Abstecher zum sehr sehenswerten Lower Mesa Wasserfall hat richtig Spaß gemacht.

Das Tagesziel und die Unterkunft für die nächsten drei Nächte ist eine Cabin (eine Art Blockhäuschen) von 'Yellowstone Cabins'.

Die Cabins liegen in einem kleine Ort namens 'West Yellowstone' in Montana. Der Ort gilt  - wie der Name schon sagt - als ein Tor zum Yellowstone National Park in Wyoming. Im Park hatten wir uns die Unterkünfte nicht leisten wollen und vor den Campingplätzen ein wenig Respekt gehabt, da es hier oben nachts doch empfindlich kühl werden kann. Die Cabins schienen eine günstige Alternative zwischen Hotel und Campingplatz  zu sein und wir sind nicht enttäuscht worden. Tolles Häuschen, super gelegen und bequeme Betten! 
Abendessen gab es im Restaurant 'Three Bears'. Zweimal an einem Tag Essengehen gibt es aber auch nur am ersten Tag. Sonst reicht das Budget nur zwei Wochen. Den Abschluss eines ereignisreichen Tages bildete dann das Yellowstone Rodeo. Eine 'Dorfveranstaltung', aber dadurch sehr authentisch. 
Auf der nächsten Seite kommen ein paar Fotos :   


29.06. Ankunft Salt Lake City !!

Angekommen. Nach dem längeren, aber recht bequemen Zwischenstopp am  Flughafen in Charlotte (die größte Stadt in North Carolina) ging es endlich weiter nach Salt Lake City.
etwas geschafft !
Der kleinere Airbus war nicht nur ziemlich eng und unbequem, er hatte auch kein 'Entertainment-System', bzw.  nicht einmal eine Kopfhörer-Buchse und war leider auch noch voll ausgebucht. Den Kinder hat's wenig ausgemacht, beide haben die meiste Zeit der 4 1/4 Stunden geschlafen (es war ja auch schon 2 bis 6 Uhr deutsche Zeit). Das einzig erfreuliche: Wir sind 20 min. vor der Zeit angekommen.

Danach klappte aber alles (fast) reibungslos. Alle 4 Koffer da, der Mietwagenschalter gleich gegenüber vom Gepäckband, als Auto bekamen wir einen GMC Terrain, einen mittelgroßen Geländewagen. Wählen konnten wir nicht, der Wagen war für die Einwegmiete nach San Francisco fest zugeordnet. Wir fahren jetzt also mit einem 'Opel' mit Washingtoner Kennzeichen. Für unsere Koffer ausreichend, aber nicht üppig. Naja, die meiste Zeit haben wir die Koffer ja nicht komplett bei uns.

und hier ein Foto von unserem Exemplar direkt aus der Alamo-Garage. 

Die erste Strecke mit dem 'Terrain' war noch recht überschaubar. Wir sind nur noch ca. 10 Meilen (davon 7 zuviel, weil gleich die erste Ausfahrt falsch war) zum Radisson Airport Hotel gefahren, haben dort eingecheckt und sind in die Betten gefallen. Mo

rgen geht's richtig los!!
Nachts war noch nicht all zu viel zu erkennen. So sieht es dann laut Website des Hotels morgen früh bei Tag aus:


Freitag, 29. Juni 2012

29.06. Zwischenstopp Charlotte

So, die erste Etappe ist geschafft. 9 Stunden Flug im großen super ausgestatteten Airbus 330 mit Entertainmentsystem für jeden Einzelnen, d.h. Film, Musik, Spiele wie Sudoku etc. und die üblichen Reiseanzeigen mit Entfernung, Karten, Temperatur etc. an jedem Platz auf einem eigenen Bildschirm. Wir hatten allerdings so unsere Varianten - nur Bild, nur Ton, kein Bild und kein Ton, alles klappt  Abwechslung eben.
Wir sitzen hier inzwischen Ortszeit 17:20 Uhr (D 23:20) im Flughafen von Charlotte vor einem großen Panoramafenster (auf Schaukelstühlen!!), beobachten das sehr geschäftige Rollfeld und warten auf den Weiterflug nach Salt Lake City. Bis hier hat es das Gepäck auch geschafft, das wir aber gleich nach der Immigration-Control wieder aufgeben konnten. Getestet haben wir inzwischen auch die Telefon-Sim-Karte (SMS schicken und telefonieren ging, SMS empfangen irgendwie noch nicht). Auf Wunsch der Mädels gab es auch schon amerikanisches Abendessen (Burger). Diese Nachricht habe ich auf dem iPhone angefangen, da das Netbook sich nicht im WLAN des Flughafens melden wollte. Da macht das Tippen von  Texten aber keinen Spass. 20 Meter weiter links ging das Netbook dann aber auch.
Charlotte ist DAS Drehkreuz von US Airways. Auf der riesigen Abflugliste stehen derzeit 210 Flüge zwischen 17:05 und 19:27 aufgeführt! Uns (Salt Lake City) gibt es noch nicht, wird sind erst nach 20:00 Uhr dran.
besonders gefallen hat den Kids das Geld-Wechselbüro


Donnerstag, 28. Juni 2012

28.06. Alles gepackt - es kann losgehen

Abreisefertig!
4 Koffer gepackt, 4 Rucksäcke gepackt. Jetzt muss nur noch Deutschland gewinnen, dann schlafen wir noch ein paar Stunden und um kurz vor 7 geht es los.

Mittwoch, 20. Juni 2012

20.06. Kommentar und Menu


Kommentar
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19.06. Telefon und Zeitverschiebung

So, jetzt werden wir voraussichtlich auch in den USA telefonisch erreichbar sein.
Wir haben uns über (Achtung Schleichwerbung) die Firma Cellion eine Sim-Karte zuschicken lassen, die  - in das eigene iPhone eingesetzt - in den USA aktiviert werden kann und uns dann dort erreichbar macht, wenn wir das alles richtig hinkriegen. Die Telefonnummer lautet

001 385-212-1640

Es handelt sich dabei um eine normale amerikanische Telefonnummer (deshalb auch das Länderkürzel 001), unter der wir voraussichtlich vom 29. Juni bis 30. Juli erreichbar sein werden. Für Anrufer aus Deutschland kosten Gespräche zu dieser Nummer bei Nutzung einer Sparvorwahl (Call-by-Call) oft nur zwischen 1 und 2 Cent pro Minute. So zumindest die Ergebnisse des Telefon-Tarifrechners bei http://www.billiger-telefonieren.de/. Das wird auf einen Praxistest ankommen.

Und bitte die Zeitverschiebung beachten!! Wir befinden uns entweder in der Mountain Standard Time (minus 8 Stunden) oder in der Pacific Standard Time (minus 9 Stunden) zu Deutschland. Einfach aktuell nachschauen bei http://www.zeitzonen.de/usa.html.
Ein Anruf um 15:00 Uhr erwischt uns in den USA also um 7 oder 6 morgens, ein Anruf um 23:00 Uhr um 3 oder 4 nachmittags.

Samstag, 9. Juni 2012

09.06. My Home is My Castle

Jetzt haben wir uns auch entschieden, wo und wie wir in den geplanten Campingplatztagen übernachten wollen. Die Wahl ist auf ein Zelt von Quechua gefallen. Der Hersteller ist bekannt für diverse Outdoorprodukte, darunter vor allem die sogenannten 'Wurfzelte', die man nicht mehr aufstellen, sondern nur noch auf die Wiese werfen muss. Das Familienzelt T4.2 ist  fürs Werfen allerdings zu groß. Der erste Aufbauversuch im eigenen Garten dauerte allerdings trotzdem nur ca 15 Minuten, das Abbauen ging noch deutlich schneller:

Hier noch die technischen Daten: 
- 1,85 m hoch (in der Mitte) und nur 10,7 kg schwer
- 2 Schlafkabinen (je 1,40 x 2,10 m), damit haben die Mädels ein eigenes 'Zimmer'
- ein Aufenthaltsbereich in der Mitte (1,80 x 2,10 m)
- hohe Wasserdichtigkeit, Polyethylen-Fußboden, Insektenschutz, 3 Belüftungen