Am Morgen gab es noch immer ein paar Wolken, die anscheinend vom gestrigen Gewitter übrig waren. Dennoch sind wir recht früh zu einer sehr empfohlenen Wanderung hinunter in das 'Amphitheater' (Canyon ist eingentlich falsch, da das Ganze ein zu einer Seite offenes Plateau ist). Je weiter wir kamen, desto besser wurde das Foto-Licht und durch die Route unten zwischen die vielen 'Pinnacles' wurde es trotzdem nicht zu warm. So hätte man sich das auch vorher bestellen können. Hier ein paar Eindrücke von der Tour:
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| gehört hochkant !! (ich wollte nur sehen, ob jemand aufpasst) |
Nach ca. 2,5 Stunden waren wir wieder oben am Canyonrand zurück und haben die weiteren Aussichtspunkte mit dem Auto in Angriff genommen, immer wieder begleitet von interessanten Zeitgenossen.

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| die prairie dogs sind in der Ausschnittsvergrößerung toll - hier nicht so |
Aufmerksamen Beobachtern ist bei einem der oberen und dann spätestens bei diesem Bild sicher der tolle Kontrasthintergrund aufgefallen. Das sind extrem dunkle Gewitterwolken mit sehr ansehnlichen Blitzen (die leider immer dann blitzten, wenn ich gerade nicht auf den Auslöser gedrückt habe). Leider nahm das Gewitter dann plötzlich Kurs auf uns und wir standen plötzlich (im Auto!) in einem sehr extremen Hagelschauer, der Auto, Straße und den kompletten Wald für einige Zeit in eine weiße Landschaft verwandelte. Wie sich herausstellte, hatte es leider auch das Areal rund um unser Zelt erwischt, während zwei Meilen weiter nur ein paar Tropfen Regen gefallen sind:

Man beachte die Kombination bei Elisabeth: Hagelkörner-Schaufeln bei Sonnenschein in Flipflops!
Da wir keine Lust hatten, auf das Trockenwerden des Picknicktisches zu warten, haben wir uns eine Pizza im nahegelegenen Panguitch gegönnt (Mini-Laden, etwas einfach ausgestaltet, aber super leckere und günstige Riesenportionen).
Inzwischen waren die hagelkörner natürlich wieder getaut und verschwunden. Also zurück ins Zelt, ab in die Schlafsäcke, es wird etwas frischer (wir sind schließlich auf über 2.500 Meter ! richtig: 8.000 Fuß).
Nachts wieder ein Riesengewitter, morgens wieder ein nasses Zelt, aber strahlende Sonne.


In der Sonne ließ sich das Zelt zum Glück relativ gut trocknen und verpacken.
Weiter geht es heute nun zum nahegelegenen Zion Nationalpark (Zion? schon wieder ein Mormone!).
Morgen mehr dazu.













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