Aber es gab eine ganze Reihe schöner Fotomotive und die Mädels fanden den zweistündigen Aufenthalt richtig spannend. Für einen Europäer ist es allerdings etwas befremdlich, etwa 100 Jahre alte hölzerne Klohäuschen, Billardtische oder eine Tankstelle aus den 20er sensationell zu finden.
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| juhu - Dirt-Road-Fahren |
Und es wurde endlich wieder richtig grün - Wiesen und Wald bei Höhen über 3.000 Meter und die Felsen erstaunlicherweise erstmals seit zwei Wochen weisser und grauer Granit statt roter Sandstein. Auch mit den fürs Fotografieren bestellten Wolken war ich sehr zufrieden:
Das heutige Ziel: der Yosemite National Park.
Hier haben wir wieder einen Campingplatz reserviert. Erwischt haben wir für drei Tage einen Platz auf dem Upper Pines Campground direkt im Yosemite Valley.
Im Valley angekommen, machten wir erstmals Bekanntschaft mit den
Massenproblemen des Tourismus - Stau auf einer Nationalparkstrasse. Es sind einfach zu viele Amerikaner an einem Juli-Ferien-Wochenende im Valley. Es dauerte fast eine extra Stunde, bis wir die ca. 30 Meilen bis ganz ans Ende zu unserem Campingplatz geschafft hatten.
Unsere per Internet ausgesuchte Site 76 war erwartet gut gelegen - aber besetzt!!
Zwei kalifornische PKW und zwei Zelte, aber keine Menschenseele. Auch die von uns informierte Rangerin am Campground-Eingang konnte nur bestätigen, dass sich da wohl jemand mit 75 und 76 vertan hatte. Einfach tauschen klappt auch nicht, da wir unterschiedliche Abreisedaten haben und das Problem damit weitervererben würden.
Also sind wir um halb sechs noch mal ins Auto gestiegen und zum Visitor-Center gefahren - vielleicht kommen unsere Verwechslungsnachbarn ja in der Zwischenzeit wieder. Halb sieben zurück - nix!!
Plan B: Wir essen erst (am falschen Grill- und Tischplatz), hoffen auf Rückkehr der Nachbarn und bauen erst dann das Zelt auf. Warum nicht gleich so - Plan B funktionierte. Noch bevor die erste Steak-Schicht fertig gegrillt war, kam eine sechsköpfige iranisch-amerikanische Familie mit einer deutschen Besuchsnichte an, entschuldigte sich vielstimmig und zog anstandslos Zelt und Autos von 76 auf 75 um. Wir mischten dann drei Grillgänge, Umziehen des Tisches und Aufbauen des Zeltes so ineinander, dass wir um 8 satt, gespült, Zelt aufgebaut und fertig bezogen waren.
Es ist übrigens warm, aber nicht heiß, sonnig und trocken. Keine Gewitterwolken weit und breit.














Hallo, Gelkings,
AntwortenLöschendiese Seite anzuschauen, ist wie ein bisschen Urlaub mitten am Tag!
Die beiden Bilder ganz oben erinnern mich sehr stark an einen sehr bekannten Western - ich höre die Mundharmonika leise im Hintergrund...
Liebe Grüße aus dem inzwischen (endlich!!) sommerlich warmen Wiesbaden
KOt