Sonntag, 22. Juli 2012

20.07. Totes Tal und tiefster Punkt

Der heutige Tag ist als (letzter echter) 'Fahrtag' vorgesehen, d.h. gleich nach dem Aufstehen geht es los in Las Vegas, dann nach Westen duch den Death Valley National Park bis an die Sierra Nevada heran und dort weiter nach Norden. Ziel ist die für mehrere hundert Kilometer einzige Ost-West-Überquerung über die Sierra Nevada, die sogenannte Tioga Road, die schon im Yosemite (sprich Josimmitii) Nationalpark liegt. Mal sehen, wie weit wir kommen.
Der Start ging glatt - aufstehen, teilweise duschen, packen, aus-checken, Auto beladen, tanken, Eis (für die Kühlbox), Brot etc. kaufen und ab auf den Highway. Mit den meisten Schritten sind wir inzwischen gut in Übung.
Erst mal sind wir nach Las Vegas sehr schnell wieder im 'leeren' Land. Die Teile von Amerika, die wir durchreisen, sind so unfassbar groß und wenig besiedelt. Man fährt immer wieder kilometerlang geradeaus, ohne Ort, ohne Variation der Landschaft, mit nur wenig Verkehr (meist natürlich auf der Gegenfahrbahn). Dann wechselt die Landschaft plötzlich von einem Extrem ins andere, Wüste, Steppe, Berge ... allein das Fahren ist für einen Europäer schon ein Erlebnis:



  
der Strich hinten in der Mitte ist auch wieder usnere Straße

 

 

Das erste 'echte' Ziel ist der Death Valley Nationalpark, den wir aber nur durchfahren. Ein Stop in der Mitte bei der Furnace Creek Ranch bei 115 Grad Fahrenheit (44 Grad Celsius) und deutlich unter Meereshöhe (tiefste Stelle im Death Valley, 282 Fuß = 86 Meter UNTER Null), dann wieder über Kilometer die Berge hoch bis auf 8.000 Fuß (2.600 Meter).


Als die Sierra Nevada ins Blickfeld kommt (in der Nähe von Lone Pine) schlafen beide Mädels, also beschließen wir, noch 1 bis 2 Stunden weiter nach Norden zu fahren. Letzlich wird das Ende das nette Örtchen 'Bishop', wo wir uns ein Zimmer in einem Standard-Motel (Motel6) genehmigen. Abends dann noch Essengehen bei einem Mexikaner und der Tag ist fertig.




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